Archive for Maio 29th, 2012

29 Maio, 2012

EXPOSIÇÃO COMEMORATIVA DO CENTENÁRIO DO NASCIMENTO DE JÁNOS KÁDÁR

FONTE: Open Society Archives (OSA)

 

Kádár 100 – In His Own Words

kadar1Historical exhibition on the 100th anniversary of the birth of János Kádás in Galeria Centralis, OSA Archivum.

János Kádár was born 100 years ago. As General Secretary of the Hungarian Socialist Workers’ Party, he dominated the period between the crushed revolution of 1956 and the fall of the communist regime. Kádár’s career was shaped by Hungary’s turbulent 20th century, with its lost wars and dictatorships. For many, Kádár is still a living memory – and a highly controversial historical personality. Surveys show that the majority of Hungarians consider Kádár either as a highly influential and popular political leader or as a dictator, the traitor and blood-stained suppressor of the 1956 revolution.

By objectively presenting Kádár’s life and career, the exhibition is intended to compare the nostalgic image that still remains in public memory with the real historical person, in order to dispel the “Kádár-myth” and offer the public a true picture of his character as a statesman and of the decades of his reign. Using well and less well known documents, sound and film recordings of Kádár’s speeches and talks, our intention is not only to invoke the figure created by contemporary official propaganda but also to present a close-up image of the politician in his own environment.

Director András Sólyom’s latest film montage of Kádár will be screened at the exhibition. Furthermore, several hours of voice and film documents will offer an insight into the details of his career, including Kádár’s speeches at the meetings of the Political Committee in the 1980s and excerpts from the address that he delivered to a select audience on the occasion of his 60th birthday in 1972. A separate section, built up of materials from the Institute for the History of the 1956 Hungarian Revolution and the Historical Interviews of the National Széchenyi Library, is devoted to opinions about Kádár expressed by his contemporaries. At the exhibition, visitors can also examine the most important documents of the post-1989 literature on Kádár.

The exhibition runs from May 31 to July 29 2012
in Galeria Centralis, Budapest, V. ker. Arany János u. 32.

Opening hours:
Tuesday to Sunday, 10 a.m to 6 p.m.
Entrance is free.

Partner institutions:

Hungarian National Museum
National Archives of Hungary
The Institute for the History of the 1956 Hungarian Revolution
Collection of Historial Interviews, National Széchenyi Library
Library and Archives of the Institute of Political History
Angyalföld Museum of Local History

Please, note the language of the exhibition is Hungarian.

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29 Maio, 2012

CONFERÊNCIA: ENTRE MOSCOVO E A EUROPA – OS PARTIDOS COMUNISTAS DE 1945 AOS DIAS DE HOJE (BERLIM, 22 DE JUNHO DE 2012)

FONTE: H-SOZ-U-KULT

Conf: Zwischen Moskau und Europa. Die europäischen kommunistischen Parteien 1945 bis heute / Entre Moscou et l’Europe. Les partis communists européens de 1945 à aujourd’hui – Berlin 06/12
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Nikolas Dörr, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; Aurélie Denoyer, Centre Marc Bloch; Maximilian Graf,/ Karlo Ruzicic-Kessler, Österreichische Akademie der Wissenschaften; mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule-Université franco-allemande 22.06.2012, Berlin, Centre Marc Bloch, Friedrichstrasse 191, 10117 Berlin
Deadline: 15.06.2012

Die Erforschung der Beziehungen zwischen den kommunistischen Parteien Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat in den letzten Jahren einen veritablen Aufschwung genommen. Während die Beziehungen zwischen den Staatsparteien des sozialistischen Lagers im Kalten Krieg seit jeher beachtliches Interesse gefunden haben, rückt der Austausch zwischen west- und osteuropäischen KPs allerdings erst in jüngster Zeit zunehmend in den Fokus der Zeitgeschichtsforschung. Insbesondere zu den Kontakten in den 1970er und 1980er Jahren liegen kaum Forschungsarbeiten vor. Aber gerade dieser Zeitraum zeichnet sich durch markante Brüche zwischen west- und osteuropäischem Kommunismus auf der einen und massiven Differenzen innerhalb des westeuropäischen Kommunismus auf der anderen Seite aus, die Aufschluss über die Erosion und/oder Transformationen des europäischen Kommunismus in den 1990er Jahren geben.

Von einem monolithischen Block der kommunistischen Parteien Europas, den man in der direkten Nachkriegsphase mit der Gründung des Kominform 1947 und der uneingeschränkten Führungsposition der Kommunistischen Partei der Sowjetunion noch konstatieren konnte, war spätestens seit der Niederschlagung des “Prager Frühlings” 1968 keine Rede mehr. Die Folge waren verschiedene Wege europäischer kommunistischer Parteien, die sich vom “real existierenden Sozialismus” in Mittelost- und Osteuropa über den jugoslawischen “Selbstverwaltungssozialismus” hin zu den eurokommunistischen Ansätzen des Partito Comunista Italiano (PCI) und Partido Comunista de España (PCE) erstreckten.

Ein großes Desiderat der Forschung stellen weiterhin die Europaeinstellungen jener kommunistischen Parteien dar. Welche Vorstellungen und welche Bilder von Europa herrschten in ihnen vor? Seit den 1970er Jahren wurde die europäische Integration vor allem für die Kommunisten in Westeuropa zu einer enormen Herausforderung. Im Hinblick auf die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament und der Einführung des Europäischen Währungssystems im Jahre 1979 nahmen Parteien wie der PCI eine proeuropäische Haltung ein, während beispielsweise die französischen und westdeutschen Kommunisten ihre ablehnende Position aufrechterhielten. So lassen sich an den Europavorstellungen der kommunistischen Parteien seit den 1970er Jahren Grundmuster feststellen, die sich bis in die Gegenwart erhalten haben:
Beispielsweise gilt der Partito Democratico als größte Nachfolgepartei des PCI als dezidiert pro-europäisch, während die französischen Kommunisten mit ihrer Negativkampagne im Jahre 2005 maßgeblich zum Scheitern des Referendums über eine EU-Verfassung beitrugen.

In dem Workshop “Zwischen Moskau und Europa – Die europäischen kommunistischen Parteien 1945 bis heute/Entre Moscou et l’Europe – Les partis communistes européens de 1945 à aujourd’hui” werden internationale Expertinnen und Experten in drei Panels diesen Themen nachgehen. Die Tagung wird vom Centre Marc Bloch, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam mit der Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule veranstaltet und richtet sich vornehmlich an Doktoranden, Post-Docs und Wissenschaftler/innen aus den genannten Forschungsfeldern.
Die Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 15. Juni 2012 per E-Mail an doerr@zzf-pdm.de für die Teilnahme am Workshop anzumelden.
Teilnahmegebühren werden nicht erhoben.