Archive for Março 29th, 2012

29 Março, 2012

WORKSHOP: Picturing Protests, Reflecting Revolutions (Zürcher Hochschule der Künste, Zurich, 27-28 de Abril de 2012)

FONTE: H-SOZ-U-KULT@ H-NET.MSU.EDU

Picturing Protests, Reflecting Revolutions

Das erste Panel widmet sich dem Strassenprotest. Nicht erst seit dem so genannten arabischen Frühling und der Occupy-Bewegung ist die Demonstration eine weltweit verbreitete Protestform. In ihr paart sich die Prozession mit dem physischen Protest, sie oszilliert zwischen Krawall und Karneval, Revolution und Reformation, Drohung und Denkmal. Auf welchen Wegen breitet(e) sich die Demonstration aus? Und wie kann dieser Frage anhand visueller Quellen und Fallstudien nachgegangen werden?

Das zweite Panel befasst sich mit den Revolutionsereignissen in Nordafrika und dem Nahen Osten. Mit einem Fokus unter anderem auf die Geschehnisse in Ägypten sollen dabei zwei Schwerpunkte gesetzt werden: zum einen stellt der erste Beitrag von Maria Röder Fragen nach der Rolle und Interaktion von (sozialen) Medien, bürgerschaftlichen Identitätskonstruktionen und den Transformationsprozessen in der ägyptischen Gesellschaft. Zum anderen wählt der zweite Beitrag von Sarah Farag einen geschlechterspezifischen Fokus und diskutiert die Beziehungen von Revolution, Nationsbildung und Geschlecht. Insbesondere anhand von ausgewähltem Bildmaterial soll visuellen und performativen Aspekten von Geschlecht, nationaler Identität und staatsphilosophischen Dimensionen nachgegangen werden und im Rahmen der aktuellen Transformationsprozesse in Nordafrika und im Nahen Osten diskutiert werden.

Das dritte wählt einen wissensgeschichtlichen Fokus der Auseinandersetzung mit Revolutionen. Dabei werden anhand dreier Beispiele die engen Verknüpfungen von politischen Revolutionen und Formen des Wissens diskutiert. Die ersten beiden Vorträge von Ingrid Kleeberg und Elisabeth Prinz diskutieren die Beziehungen des Wissens der Psychophysiologie sowie des politischen Körpers zu literarischen Darstellungen der Revolution in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der dritte Vortrag von Eva von Redecker befasst sich mit neueren Konfigurationen eines revolutionären Wissens im Spannungsfeld von (Post-)Marxismus, Gender-/Queertheorie und psychopolitischen Rhetoriken. Die Interferenzen von Wissen, Politik und Literatur werden im Panel in historischer Perspektive in den Blick genommen. Dabei wird auch die Frage gestellt, ob von einem ‚Wissen’, einer ‚Denkfigur’ oder einer ‚Poetik’ der Revolution gesprochen werden kann.

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29 Março, 2012

ARQUIVO DIGITALIZADO DE NELSON MANDELA

FONTE: Expresso

A Google em parceria com o Centro de Memória de Nelson Mandela disponibiliza a partir de hoje na Internet o arquivo digital de um dos maiores estadista do século XX.

Correspondência trocada com a família, colegas e amigos bem como diários escritos durante os 27 anos em que esteve preso, são algumas das relíquias disponíveis. Online estão ainda imagens raras da sua cela em Robben Island em 1970 e a fotografia mais antiga conhecida de Nelson Mandela.

“É possível pesquisar e navegar pelos arquivos e explorar em profundidade diferentes partes da vida e obra de Nelson Mandela: primeiros anos de vida, anos de prisão, Presidência, saída de cena, livros oferecidos a Mandela, os jovens, e os meus momentos com uma lenda”, pode ler-se um artigo hoje publicado no blogue oficial da Google.

Com sede em Joanesburgo, o Centro de Memória Nelson Mandela tem como principal missão documentar o percurso do homem que colocou um ponto final no regime de segregação racial na África do Sul.

The Nelson Mandela Digital Archive Project